Die Grabräuber haben erneut zugeschlagen. Alleine auf einem Friedhof in der Gemeinde Großweikersdorf im Bezirk Tulln (NÖ) gibt es Einbruchsspuren an 50 Grüften und Gräbern.
Mehr als ein Dutzend Friedhöfe wurden in Niederösterreich von Unbekannten auf der Jagd nach Goldzähnen und anderen wertvollen Dingen bereits heimgesucht. Nun hat es auch jenen in Großweikersdorf erwischt. Eine Familie hatte die Polizei gerufen, nachdem sie an ihrer Gruft Schäden bemerkt hatte. Wenig später war klar: Es gibt rund 50 weitere Tatorte auf dem Friedhof. Weil die aufgebrochenen Steinplatten teilweise punktgenau wieder zurückgeschoben wurden, sei das wahre Ausmaß nicht sofort ersichtlich gewesen.
Am Tag nach Begräbnis
Laut Bürgermeister Alois Zetsch ist der erneute Coup dieses Mal zeitlich auf die Nacht zum 24. April eingrenzbar. „Am Vortag hatte ein Begräbnis stattgefunden, da hat noch niemand etwas bemerkt“, erklärt Zetsch. Bei manchen Gräbern sei lediglich die Steinplatte verschoben worden, bei anderen seien Spuren eines Brecheisens gefunden worden. Nun werden alle Grabnutzer verständigt, um zu überprüfen, ob noch weitere Ruhestätten beschädigt worden sind.
Wie berichtet, tappt die Polizei bei der Suche nach den Unbekannten im Dunkeln. Viele Grabschändungen werden erst spät entdeckt, dazu kommt eine Fülle an potenziellen Tatorten im weiten Land, die unmöglich observiert werden können. Daher bittet die Exekutive erneut um Hinweise an 059133/303333. Bei verdächtigen Wahrnehmungen soll umgehend der Notruf 133 gewählt werden.
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