War doch in Wien

Fast-Minister Pilsl: „Ich bin niemandem böse“

Eigentlich sollte Andreas Pilsl in Wien als Innenminister angelobt werden. Doch nach innenpolitischem Widerstand bekam er kurzfristig eine Absage und war am Montag dann doch in Wien. Um seinem neuen Chef, Innenminister Wolfgang Peschorn, bei der Amtseinführung zu gratulieren.

„OÖ Krone“: Einen Tag nach der Absage als Innenminister – wie geht es Ihnen?

Andreas Pilsl: Gut, danke. Vor einer Woche hätte ich noch nicht daran gedacht, in die engere Auswahl zu kommen, dann war das Wochenende turbulent und jetzt geht’s eben weiter wie früher.

„OÖ Krone“: Sie waren doch schon fix genannt, dann der Rückzieher. Und Sie machen weiter wie wenn nichts passiert wäre?

Andreas Pilsl: Fix ist eben erst fix, wenn’s soweit ist. Ich habe mich gefreut, gefragt worden und in die engere Auswahl gekommen zu sein. Eine Auszeichnung für mich und die Oberösterreichische Polizei. Mit Kanzlerin Bierlein hab’ ich mich in den Vorgesprächen auch sehr gut verstanden.

„OÖ Krone“: Dann hat Sie ihre Vergangenheit im Strasser-Kabinett eingeholt?

Andreas Pilsl: Ganz ehrlich. Es ist schon eine Ironie, dass die Blauen, die jetzt mit Ibiza aktuell genug zu tun haben, meine Zeit bei Strasser als Grund hervorholen. Das war im Jahr 2003 und ich bin seit 13 Jahren in Oberösterreich.

„OÖ Krone“: Wie haben Sie von der Absage erfahren?

Andreas Pilsl: Durch einen Anruf aus Wien, ehe die Entscheidung medial verbreitet wurde.

„OÖ Krone“: Zur Angelobung fuhren Sie dennoch nach Wien.

Andreas Pilsl: Nicht zur Angelobung, zur Amtseinführung. Ich kannte Wolfgang Peschorn nicht, das ändert nichts an meiner Loyalität.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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