Überlebt!

Lawine in Axamer Lizum: Tiroler aus Schnee geborgen

Tirol
05.04.2010 10:20
Unwahrscheinliches Glück hatte am Ostersonntag ein 39-jähriger Tiroler Skitourengeher, der in der Axamer Lizum 150 Meter weit von einer Lawine mitgerissen und verschüttet wurde. Durch Bewegungen gelang es dem Mann, seinen Kopf frei zu bekommen. Ein anderer Tourengeher hatte den Schneebrettabgang beobachtet. Er alarmierte die Bergrettung, die den Verunglückten schließlich unverletzt bergen konnte.

Der aus der Nähe von Innsbruck stammende Tourengeher war durch das "Lizumer Kar" über die sogenannte "Marchreisen-Rinne" zum 2.556 Meter hohen Gipfel des Ampferstein unterwegs. Er trug nach Angaben der Polizei dabei ein Verschüttetengerät am Körper und hatte die dazugehörige Notfallausrüstung im Rucksack.

Im letzten Drittel der 35 Grad steilen "Marchreisen-Rinne" löste er dann selbst eine trockene Schneebrettlawine aus, die hinter ihm abbrach und ihn mit sich riss. Der Tourengeher wurde zur Gänze verschüttet, sein Kopf befand sich etwa 30 Zentimeter unter der Schneeoberfläche.

Mitglieder der Bergrettung Axams waren kurze Zeit nach dem Notruf am Lawinenkegel. Sie konnten den Verunglückten nach wenigen Minuten finden und ausgraben.

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