Jetzt sind alle Entscheidungen gefallen. Der SAK fixierte mit dem 6:0 gegen Adnet den Meistertitel, zeitgleich bejubelte Kuchl den Aufstieg durch ein 3:0 gegen Bürmoos. Während auch im Keller alles feststeht, Union Hallein die Klasse hält, wird’s im Kampf um die Schützenkrone nochmals spannend. Dank der Austria (fünf Goals Omerovic), die vorm Kehraus die Balearen unsicher macht.
„Der Druck war zwar selbst auferlegt, aber trotzdem muss man dem dann Stand halten“, resümierte SAK-Coach Fötschl nach dem „bislang schwierigsten Titel“ seiner Karriere. Möglich machte den Titelgewinn gegen Adnet abermals eine konzentrierte Leistung des Teams. Den Torreigen bei der 105-Minuten-Gala eröffnete der zuletzt bärenstarke Feiser, der Gerüchten zum Trotz bleibt, seit Abschluss seines Präsenzdienstes bewiesen hat, was der Klub an ihm hat. Ein Tor steuerte auch Goalgetter Jukic bei, der die Schützenkrone mit 26 Volltreffern eigentlich fixiert hätte.
Dem machte aber die Austria einen Strich durch die Rechnung: Die lieferte beim 5:0 in Altenmarkt eine weitere Topleistung ab, verhalf Knipser Omerovic zu einem Fünferpack. Womit nur mehr ein Tor auf Jukic fehlt. Das halbe Team startete am Sonntag prompt zum dreitägigen „Tankstopp“ auf Mallorca, um genug Munition für den Kehraus gegen Bramberg zu haben. Allerdings ohne Omerovic (muss arbeiten) und Coach Schaider, dessen letzter Reiseurlaub noch von vor seiner Austria-Zeit datiert. „Aber die Krone wollen wir noch. Gegen den SAK haben wir ja nie verloren“, sieht sich Schaider im Vorteil.
Der SAK und Jukic (traf in den letzten sieben Spielen!) hielten sich mit Ansagen zurück. Fötschl sagt: „Egos müssen hintangestellt werden, das Team zählt.“ Eine (rare) Ausnahme würde diese Regel aber durchaus bestätigen.
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