Der junge Pole war gemeinsam mit Freunden zum Snowboarden nach Tirol gekommen. Freitagmittag verließ er die gesicherten Pisten, um durch den Tiefschnee im freien Gelände zu fahren. Doch dabei übersah er eine Felswand und stürzte 30 Meter in die Tiefe.
Der Jugendliche blieb schwer verletzt liegen. Die Kameraden, die das Unglück beobachtet hatten, alarmierten sofort die Bergrettung – der 15-Jährige wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwaz geflogen.
Deutscher stürzt aus Sessellift
Ebenfalls am Karfreitag stürzte ein 70-jähriger Deutscher in Sölden aus einem Sessellift. Der Mann wurde von der Pistenrettung erstversorgt und mit einem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. In St. Sigmund im Sellrain zog sich ein 55-jähriger Tscheche nach einem Sturz über einen Stein schwere Verletzungen zu.
Der Tourengeher dürfte bei der Abfahrt von der "Lüsener Spitze" mit einem Ski an einem mit Schnee bedeckten Stein hängen geblieben sein. Der 55-Jährige erlitt einen Beckenbruch und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Hall geflogen.
Rund zwei Stunden später ereignete sich in dem gleichen Gebiet ein ähnlicher Unfall. Ein 46-Jähriger Urlauber aus Wien krachte ebenfalls in einen unter dem Schnee verborgenen Stein. Er wurde ebenso mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Hall geflogen.
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