Nach der Schlusssirene fuhren sie mit gesenkten Köpfen über das Eis, schnauften durch. Ja, die Linz-Cracks hatten im vierten Finale alles gegeben. Doch es war zu wenig. Dabei hatte Philipp Lukas nur 63 Sekunden nach dem 0:3 das 1:3 (25.) erzielt. Und Gregor Baumgartner sechs Minuten vor Schluss das 2:3 (54.).
Nach dem plötzlich die Hoffnung wieder da war. Auf den Ausgleich. Auf den dritten Sieg in der best-of-7-Serie. Aber es blieb bei der Hoffnung.
Kampf unbelohnt
Bitter für die Black Wings, für die damit wie schon am Dienstag eine Aufholjagd erfolglos geendet war. Was wohl auch mit den schwindenden Kräften zusammenhing. Und mit der taktischen Cleverness der Salzburger, die nach dem 1:3 Abwehrbeton angerührt hatten, kaum noch Chancen der Collins-Truppe zugelassen hatten.
Torchancen vergeben
Was im Startdrittel anders gewesen war: Da hatte Linz die größeren Spielanteile, doch Bronilla (6.), Matthiasson (8.), Grabher-Meier (15.) und Leahy (15.) trafen das Tor nicht. Während die Gäste bittere Mozartkugeln verteilten – im Startdrittel das 0:1 (16.), nur 50 Sekunden später das 0:2 (17.) erzielten, den Mittelabschnitt mit dem 0:3 (24.) begannen.
von Barbara Kneidinger, "OÖ Krone" und ooe.krone.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.