Die Bilder aus insgesamt 19 Ländern hat der Internetdienst "Google-Street-View" bereits veröffentlicht. Jetzt sind die Kamera-Autos auch in Kärnten unterwegs. "Es gibt aber noch keine konkreten Zeitpläne, wann der Dienst in Österreich startet", erklärt "Google"-Sprecher Oliver Klug. Denn noch wird hinter den Kulissen überprüft, ob die totale Erfassung mit den Kameras nicht einen Verstoß gegen den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte darstellt. Juristen schlagen ja bereits Alarm.
Gesichter von Passanten werden "geblurrt"
Die Gesichter von Passanten und Autokennzeichen werden im Internet zwar automatisch "geblurrt", also unkenntlich gemacht. Wie zahllose kompromittierende Beispiele aber beweisen, funktioniert das nicht immer. Und auch die "Nebenprodukte" der Straßen-Fotos sind oft skurril und sorgen bei den Betroffenen für Empörung sowie bei den Internet-Nutzern für Schmunzeln: schlafende Betrunkene, Männer auf dem Weg in einen Sex-Shop, Prügeleien, Verkehrsunfälle oder Kinder beim Rauchen.
Besonders pikant: Mit den extra hoch über den Autos montierten Kameras können die "Spione" auch problemlos über Zäune in Privatgrundstücke blicken.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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