"Die Hoheit über die Medienberichterstattung haben laut dem Schreiben ausschließlich der Vorstand der Tilak oder die kollegiale Führung des Landeskrankenhauses Innsbruck-Universitätskliniken. Das gilt in gleicher Weise für das Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck im Zusammenhang mit Fragen zu Forschung und Lehre sowie sonstigen universitären Belangen. Für uns Grüne erinnert das an ein totalitäres System", kritisiert Grünen-Chef Georg Willi scharf.
"Für Medienfragen gibt es eine 24-Stunden-Hotline, damit ja keine unkontrollierte und gar kritische Berichterstattung erfolgt. Wo ist dasselbe Service für Beschwerden von Patienten oder von Mitarbeitern?", fragen sich die Grünen und verlangen den sofortigen Widerruf des Schreibens: "Hier sollen wohl kritische Geister eingeschüchtert werden. Das alles ist absurd, lächerlich und zudem bedrohlich in einem."
Tilak: "Kein Maulkorberlass "
"Von einem Maulkorberlass kann keine Rede sein. In jedem größeren Unternehmen laufen Presseanfragen über eine zentrale Pressestelle, das ist keine Besonderheit der Tilak. Eine Pressestelle bietet damit auch einen Service für die Medien, aber auch für die Mitarbeiter, die bei größeren Ereignissen ansonsten von Medienanfragen überrollt würden", so die Tilak in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen der Grünen.
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