20.05.2019 07:37 |

Unglück nahe Leipzig

Flixbus kippt um: Toter und mehr als 70 Verletzte

Bei einem Reisebusunglück nahe Leipzig in Deutschland sind am Sonntag mindestens ein Mensch getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Sieben Insassen seien „schwerst verletzt“ worden, als der Flixbus umkippte, teilte ein Sprecher der Polizei Halle am frühen Montagmorgen mit. Das Unglück hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache am späten Sonntagnachmittag auf der A9 in Sachsen-Anhalt ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeugs ereignet. Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. 

An Bord des Busses seien insgesamt 75 Menschen gewesen, darunter ein Kind, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Sie alle hätten bei dem Unfall zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt „mehr oder minder schwere Verletzungen“ davongetragen. Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren, andere Rettungskräfte und Notärzte sowie Rettungshubschrauber und Kriseninterventionsteams waren im Einsatz.

Sekundenschlaf des Fahrers als Auslöser für Drama?
Laut einem Bericht des Senders RBB handelte es sich um einen Bus des Unternehmens Flixbus, der von Berlin auf dem Weg nach München war. Der Bus kippte bei dem Unfall auf die Seite, wie die Polizei mitteilte. Zur Unfallursache könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Die „Bild“ schreibt unter Berufung auf die Polizei, dass Sekundenschlaf der Auslöser gewesen sein könnte.

Massiver Stau und Verkehrsbehinderungen
Die A9 wurde in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt, massiver Stau war die Folge. Um Mitternacht wurde die Strecke in Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben. In Fahrtrichtung München rechnet die Polizei noch bis Montagfrüh mit Behinderungen.

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