Prozess:

Mit Schreckschußpistole: Dealer raubt „Kunden“ aus

Niederösterreich
20.05.2019 12:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Anders als erwartet endete eine geplante Suchtgift-Übergabe: Der Drogenhändler hat laut Polizei eine Schreckschußpistole gezückt und seinen Kunden bedroht. Nach dem Coup im Bezirk Gänserndorf läuft jetzt ein Prozess gegen einen 22-jährigen Verdächtigen. In Amstetten wird indes nach einem Einbruch ermittelt.

Normalerweise laufen derartige „Deals“ ganz anders ab: Die beiden hatten sich an einer unbeobachteten Stelle getroffen. Zuerst schien das illegale Geschäft wie üblich über die Bühne zu gehen. Doch dann soll der mutmaßliche Drogenhändler eine Waffe gezogen haben. Der verängstigte Kunde gab die, eigentlich für den Suchtgiftkauf vorgesehenen, 100 Euro rasch heraus, der Täter verschwand. Vorerst - denn erfahrene Ermittler der Polizei konnten schließlich einen 22-jährigen Verdächtigen ausforschen.

Der Mann steht kommende Woche in Korneuburg vor Gericht. Noch nicht geklärt konnte indes ein Einbruch werden, der Gesetzeshüter in Amstetten seit einiger Zeit beschäftigt. Unbekannte drangen in ein Restaurant ein und plünderten die Kasse der Pizzeria. Ein Schuhabdruck ist derzeit der einzige Hinweis.

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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