17.05.2019 14:30 |

Lungau

Ortschefs setzen auf Baulandmodelle

Im ganzen Bundesland Salzburg boomt der gemeinnützige Wohnbau – nur nicht im Lungau. Dort setzen die Ortschefs stattdessen auf Baulandsicherungsmodelle, um der Abwanderung von jungen Familien entgegenzuwirken. Leistbarer Wohnbau geht also auch anders.

Die gemeinnützigen Bauvereinigungen investieren so viel Geld wie noch nie in die Errichtung von Wohnanlagen im gesamten Bundesland. Einzig im Lungau sind keine Projekte geplant – weder für heuer noch für das nächste Jahr. Dort gebe es keinen Bedarf, heißt es von Seiten der Gswb. Stimmt so nicht ganz, kontert Manfred Sampl, Obmann des Regionalverbands Lungau: „Wohnungsbedarf ist gerade bei jungen Familien gegeben, die Ortschefs setzen im Wohnbau aber auf Baulandsicherungsmodelle.“ So wie in der Gemeinde Mauterndorf. Dort entstehen im Rahmen eines neuen Baulandsicherungsmodells 19 Parzellen für Jungfamilien. Im Mietsektor bestehe hingegen „absolut kein Bedarf“, sagt Mauterndorfs Bürgermeister Herbert Eßl: „Das liegt wohl an den derzeit niedrigen Zinsen. Die Familien wollen lieber Eigentum erwerben als jahrelang Miete zu bezahlen.“

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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