Sa, 25. Mai 2019
17.05.2019 06:14

Obergeschoß gab nach

Hauseinsturz in Shanghai: Zehn Arbeiter tot

Als Arbeiter in Shanghai am Donnerstag gerade dabei waren, ein Autohaus zu renovieren, ist das Obergeschoß des Gebäudes über ihnen eingestürzt. Dutzende Menschen wurden verschüttet - mindestens zehn von ihnen konnten nur tot aus den Trümmern gezogen werden. 15 konnten lebend gerettet werden.

Das alte Mercedes-Autohaus im Stadtteil Changning sollte saniert werden - aus dem alten Fabrikgebäude mitten im Zentrum sollte ein Kunst- und Innovationszentrum entstehen.

Doch das Obergeschoß gab während dieser Arbeiten nach und begrub Dutzende Menschen lebendig unter sich. Das chinesische Katastrophenschutz-Ministerium veröffentlichte Fotos im Internet, die blutverschmierte und mit Staub bedeckte Arbeiter zeigten, die von Rettungskräften aus den Trümmern gezogen wurden. Zur Zahl und zum Gesundheitszustand der Geretteten machten die Behörden keine Angaben. Die Unglücksursache blieb zunächst ungeklärt. Für mindestens zehn Opfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. 

Die Unglücksstelle wurde weiträumig abgesperrt. Ein Großaufgebot der Sicherheitskräfte hinderte Journalisten daran, sich dem eingestürzten Gebäude zu nähern.

Sicherheitsvorschriften werden in China oft ignoriert
In China kommt es immer wieder zu schweren Arbeitsunfällen, weil Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden. Ende April waren im Nordosten Chinas elf Arbeiter ums Leben gekommen, weil ein Fahrstuhl auf einer Baustelle wegen eines technischen Defekts in die Tiefe gestürzt war. Im Oktober 2016 waren beim Einsturz mehrerer Wohnhäuser für Wanderarbeiter in der Stadt Wenzhou mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.

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