16.05.2019 13:05 |

Weniger Gründe

Platznot bremst Wohnprojekte

Leistbares Wohnen wird in der Stadt Salzburg zunehmend zur Herausforderung. Zwar gibt es im Stadtteil Lehen noch eine 33 Quadratmeter-Mietwohnung um 201 Euro, die Zukunft sieht aber anders aus. Gemeinnützige Bauvereinigungen investieren heuer so viel wie noch nie, geeignete Baugründe werden aber knapp.

Noch geht es günstig: In Lehen vermietet die Gswb eine 57 Quadratmeterwohnung um 365 Euro. Die günstigste Eigentumswohnung liegt im Lehener Stadtpark mit 3683 Euro pro Quadratmeter. Inzwischen tun sich gemeinnützige Bauvereinigungen aber schwer, freie Flächen zu finden.

Investitionsrekord trotz Herausforderungen


Heuer steht dennoch ein Investitionsrekord an: 272 Mio. Euro fließen in Neubau und Instandhaltung von Wohnanlagen in Stadt und Land Salzburg. Im gesamten Bundesland entstehen rund 700 Wohnungen. Alleine die Gswb übergibt heuer 291 Miet-, Kauf- und betreute Wohnungen. Den Anfang machte am Dienstag Tenneck. Dort wurden am Standort der „Neuen Heimat“-Wohnanlage aus den 1940er Jahren 20 Wohneinheiten neu errichtet. Im Juli wird das größte Bauprojekt fertiggestellt: 170 Wohnungen entstehen im zweiten Bauabschnitt des Quartiers Riedenburg. Im Herbst folgen 31 Einheiten in St. Johann, 59 in Saalfelden und elf in Radstadt.

Die Gswb setzt auf die Raumordnungsnovelle


Die Gswb vertraut auf die im Salzburger Raumordnungsgesetz neu eingeführte Widmungskategorie „Förderbarer Wohnbau“. Diese in Kombination mit Raumordnungsverträgen biete den Kommunen bessere Steuerungsmöglichkeiten in ihrer Bodenpolitik, ist Gswb-Direktor Christian Wintersteller zuversichtlich und hofft auf erfolgreiche Zusammenarbeit.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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