16.05.2019 09:30 |

Dubiose „Firmen“

Fahrende Anbieter treiben in Kärnten ihr Unwesen

Arbeiter- und Wirtschaftskammer warnen vor dubiosen Handwerkern. Diese „fahrenden Anbieter“ machen sich nicht selten sogar durch aggressive Verkaufsmethoden bemerkbar. Erst in der Vorwoche wollte so ein „Geschäftsmann“ eine Klagenfurterin einschüchtern. Zum Glück war ihr Hund im Garten.

„Plötzlich stand ein großer, dunkler Mann vor der Gartentüre. Er fragte, ob ich etwas zu reparieren hätte und wollte auch gleich in den Garten. Aber wie er meinen Hund gesehen hat, ist er doch stehengeblieben. Als ich nach einem Prospekt fragte, sagte er in gebrochenem Deutsch, dass die Firma noch im Aufbau sei. Darauf habe ich abgelehnt. Er hat dann geflucht und ist wutentbrannt mit einer schwarzen Limousine davongerast“, berichtet die Angestellte aus Klagenfurt.

Schon seit einiger Zeit tauchen dubiose Anbieter in Kärnten auf, die Handwerkerdienste, Malerarbeiten, Hausservice, Fassaden- und Dachreinigungen anbieten. Diese „Firmen“ verfügen meist weder über Gewerbe, noch einen Standort in Österreich. Außerdem würden hohe Preise verlangt und entstandene Schäden durch unsachgemäße Arbeiten könnten aufgrund fehlender Gewährleistung nicht beansprucht werden, warnen WK und AK. Deshalb sollte man nur Profi-Betriebe in Anspruch nehmen.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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