Di, 21. Mai 2019
12.05.2019 07:30

Fußball

Neustadt-Plan liegt für Heimo auf Eis

Wie schaut die Zukunft von Salzburgs Jahrhundert-Fußballer Heimo Pfeifenberger aus? Darüber unterhielt sich der 52-Jährige im Rahmen des Treffens der violetten Legenden zum 25-Jahr-Jubiläum des UEFA-Cup-Finales gegen Inter Mailand mit der„Krone“. Die Rückkehr zu Wr. Neustadt war schon sehr konkret. Doch nach den jüngsten Entwicklungen beim Zweitligisten machte Heimo einen Rückzieher.

Beim Wiedersehen der Austria-Helden zum 25-Jahr-Jubiläum des UEFA-Cup-Finales gegen Inter Mailand in Maria Alm war auch das Fehlen von Wolfgang Feiersinger Thema. Der 54-Jährige hatte kurzfristig abgesagt, leidet nach wie vor an den Nachwirkungen der Herz-Attacke, die er beim Bruno Pezzey-Gedenkturnier 2013 erlitten hatte. Für den Ex-Dortmund-Legionär aus Saalfelden sind an sich schöne Anlässe wie ein Treffen mit den 94er-Kollegen derzeit offenbar mehr Qual als Freude.

Auch ein Thema war und ist die Zukunft von Heimo Pfeifenberger. Der nach seiner Auszeit die Trainer-Karriere für beendet erklärte und als Sportdirektor ins Fußball-Geschäft zurückkehren will. Der Ex-WAC-Coach hatte lose Kontakte zu Rapid („Aber nicht mit dem Präsidium“) und war zuletzt kurz vor einer Vertragsunterzeichnung bei Zweitligist Wr. Neustadt, wo er schon in der Bundesliga als Trainer gearbeitet hat. „Mit dem neuen Stadion, das im Sommer eröffnet wird, wäre das ein interessantes Projekt. Ich hätte bereits anfangen können“, betonte der 52-Jährige. Was er nach den Ereignissen der letzten Tage aber nicht machte. Nach den Vorwürfen von Ex-Trainer Gerhard Fellner (ausstehende Gehaltszahlungen) leitete der Senat 5 der Bundesliga ein Disziplinarverfahren gegen Wiener Neustadt ein. Der Strafrahmen reicht von Verwarnung bis zum Lizenzentzug. Die Entscheidung soll innerhalb der nächsten zwei Wochen fallen. Aber Heimos Rückkehr-Pläne nach Neustadt sind somit vorerst auf Eis gelegt.

Herbert Struber
Herbert Struber

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