11.05.2019 15:00 |

Fahrlässige Tötung

Weil Lenker nach Kuli griff: 76-Jährige starb

Eine minimale Ablenkung – und schon können die Folgen im Straßenverkehr fürchterlich sein: Ein Tiroler (31) griff auf der A 12 während der Fahrt nach einem Kuli und rammte dabei das Auto einer 76-Jährigen, die starb. Fahrlässige Tötung, wertete das Landesgericht.

„Es gab einen kleinen Steinschlag auf die Windschutzscheibe, daher fiel der Kuli hinunter, den ich in diesem Augenblick im Mund hatte“, schilderte der Angeklagte die fatalen Sekunden.

Durch den Griff nach dem Schreibgerät verriss er sein schweres Auto nach rechts und rammte auf der ersten Spur den Klein-Pkw der 76-Jährigen, der dabei hinten plattgedrückt wurde. Der 31-Jährige aus der Immobilienbranche entschuldigte sich nun bei den Angehörigen. 17 einschlägige Verwaltungsstrafen wegen Schnellfahren standen zu Buche. Am Unfalltag fuhr er aber wie erlaubt maximal 130 km/h und hatte 0,0 Promille. Drei Monate bedingte Haft und 10.500 Euro Geldstrafe nahm er an.

Andreas Moser
Andreas Moser
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