Vogl folgt auf Hackl:

Steyrs Stadtchef kündigt Rückzug für 2021 an

Oberösterreich
07.05.2019 15:05
Porträt von Simone Waldl
Von Simone Waldl
Er will aufhören, wenn’s am schönsten ist! Gerald Hackl (61) ist seit 7. Mai 2009 Bürgermeister von Steyr. Zu seinem 10-Jahre-Amtsjubiläum verrät der SPÖ-Politiker unter anderem, dass er nur noch diese Legislaturperiode bleibt. Die nächste Bürgermeisterwahl 2021 bestreitet Markus Vogl (48) als Spitzenkandidat.

„Krone“: Sie sind seit 7. Mai 2009 Bürgermeister. Wie schnell ist die Zeit vergangen?
Gerald Hackl: Die zehn Jahre sind vorbeigehuscht! Ich habe mir das Amt auch so vorgestellt. Als Stadtchef musst du immer die Lokomotive sein!

„Krone“:  Auf welche Highlights sind Sie besonders stolz?
Gerald Hackl: Auf den Hochwasserschutz, die Hanggarage mit Steg über die Enns und den in Bau befindlichen Panoramalift auf den Tabor.

„Krone“: Sind Sie auch einmal in Fettnäpfchen getreten?
Gerald Hackl: Mir sind keine groben Fehler passiert. Nur manche Personalentscheidungen hätte ich im Nachhinein anders treffen sollen.

„Krone“:  Sie haben einmal gesagt, Sie hören auf, wenn’s am schönsten ist. Wann ist das?
Gerald Hackl: Ich bleibe bis zum Ende der Legislaturperiode. Die Wahl 2021 wird dann Markus Vogl bestreiten. Er wird vorher noch statt Willi Hauser Vizebürgermeister.

„Krone“:  Warum hören Sie auf?
Gerald Hackl: Ich will nicht anmaßend klingen, aber ich hätte mir über meine Wiederwahl keine Sorgen gemacht. Für mich ist das Alter eine wesentliche Frage. Und Markus Vogl ist jünger.

„Krone“: Sie wurden häufig als Zukunftshoffnung der SPÖ genannt. Steigen Sie noch auf?
Gerald Hackl: Ich weiß, dass das geredet wurde. Aber das ist kein Thema. Ich bin als Bürgermeister im besten Job, den man als Steyrer haben kann!

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