Die betroffenen Bauern, die bis zu 90 Prozent ihrer Felder verloren hätten, kämpften aber um ihr Ackerland. Sie gaben sich mit den neuen Verträgen nicht zufrieden und wollten ihre seit Jahrzehnten ohne Zwischenfall bewirtschafteten Felder nicht so einfach aufgeben. Noch bevor es zu einem "Bauernkrieg" im Waldviertel kommen konnte, trafen sich Vertreter der Streitparteien zu Gesprächen und konnten nun eine Lösung finden.
70 Prozent der Flächen gehen zurück
Landwirt Franz Huppert zur "Krone": "Rund 70 Prozent der Flächen kommen an die Bauern zurück. Die restlichen Felder werden getauscht. In den nächsten zwei Wochen sollen alle Details dazu zwischen der Landwirtschaftskammer und der Heeresverwaltung ausgehandelt werden." Der Kommandant des Truppenübungsplatzes, Josef Fritz: "Unser Ziel ist es, möglichst viele Flächen zurückzustellen oder Ersatzgründe zu beschaffen."
von Erich Schönauer, Kronen Zeitung
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