Probleme mit Karies

Zahnbericht verursacht in Oberösterreich Schmerzen

Die düsteren Prognosen haben sich leider bewahrheitet: Im aktuellen Monitoringbericht zur Zahngesundheit schneidet Oberösterreich beim Ranking der „kariesfreien Kinder“ miserabel ab. Nur 51 Prozent der Unter-Sechs-Jährigen sind nicht von der Zahnerkrankung betroffen. Schlechtere Ergebnisse weisen nur noch Wien mit 45 Prozent und das Burgenland mit 47 Prozent auf. Diese Werte sind umso bedenklicher, wenn man die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation hernimmt. Diese hat für kommendes Jahr eine Quote von 80 Prozent kariesfreier Kinder als Ziel definiert

Maßnahmen eingeleitet
Der negative Trend war bereits in den vergangenen Jahren erkennbar. Deshalb hat LH-Vize und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander noch vor Vorliegen der neuen Zahlen reagiert. Anfang des Jahres wurde die Aufnahme von verpflichtenden Zahnuntersuchungen für die Zuschüsse im Rahmen des Mutter-Kind-Passes eingeführt.

Finanzspritze von 375 Euro 
Die Finanzspritze beträgt 375 Euro und wird in drei Raten zu je 125 Euro ausbezahlt. Für den Antrag brauchen Erziehungsberechtigte zusätzlich die Bestätigung einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung ihres Kindes im letzten Kindergartenjahr sowie eine zahnärztliche Bestätigung über ein kariesfreies oder von Kariesschäden saniertes Gebiss im neunten Lebensjahr.

Paket geschnürt
Auch die OÖGKK mit Direktorin Andrea Wesenauer hat auf die Alarmzeichen reagiert und ein neues Kinderzahn-Paket geschnürt.

Mario Zeko
Mario Zeko
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