Amoklauf in China
Ehemaliger Arzt ersticht acht Kinder in Volksschule
Ausland
23.03.2010 07:18
Ein ehemaliger Arzt hat in einer Volksschule in der südostchinesischen Provinz Fujian am Dienstag acht Kinder erstochen. Weitere fünf Kinder wurden nach Angaben staatlicher Medien bei der Bluttat verletzt. Die Polizei habe den Mann, dem von seinem Arbeitgeber gekündigt worden war und der offenkundig an psychischen Störungen leidet, festgenommen.
Der Angreifer habe die Kinder am Eingang der Nanping City Experimental Elementary School gegen 7 Uhr früh abgepasst und auf sie eingestochen. Am Tatort seien drei oder vier Kinder gestorben, die anderen seien später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Zunächst war von sechs toten Schülern die Rede gewesen.
Die Schule wurde nach der Bluttat geschlossen, die Schüler wurden nach Hause geschickt.
In China kam es bereits zu einigen Gewalttaten an Schulen. Dabei geht es um persönliche Motive oder um Täter mit psychiatrischem Hintergrund. Nach jedem Vorfall werden die Sicherheitsvorkehrungen für die Schüler kritisiert.
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