28.04.2019 10:15 |

2. Liga Aufstiegskampf

Ried-Coach Baumgartner: „Wir schaffen das“

Mit dem 7:0 über Wr. Neustadt erhöhte Ried mit Salzburgs Trainer Gerald Baumgartner den Druck auf Wattens. Im Frühjahr schossen die Innviertler 20 Tore mehr als die Tiroler – auch dank des Ex-St. Johanners Marco Grüll, der an der Hälfte der Rieder Frühjahrsgoals beteiligt war, am Freitag auch wieder selbst einnetzte.

Ein paar Profi-Stationen hat Gerald Baumgartner als Trainer ja schon hinter sich. Aber ein 7:0-Sieg, wie Freitag gegen Wr. Neustadt, war für den 54-jährigen Oberndorfer Neuland. Womit seine Rieder, die er im Winter übernommen hatte, wieder mächtig Druck auf Wattens aufbauten, vorerst mit zwei Punkten Vorsprung von der Spitze der 2. Liga lachen. Wattens muss Sonntag (10.30) zur „heißen“ Derby-Matinee gegen die Wacker Amateure auf den Tivoli, wo Baumgartner live vor Ort ist. „Ich hoffe, dass die Wacker-Fohlen anschreiben. Denn so gut es momentan läuft, nach Verlustpunkten sind wir einen Zähler hinten“, hält „Baumi“ den Ball flach.

Trotzdem glaubt er fest daran, dass seine Truppe am Ende in die Bundesliga aufsteigt. „Wir haben in den letzten sechs Runden die etwas schwierigere Auslosung, aber ich bin felsenfest überzeugt davon, dass wir das schaffen.“ Es sprechen einige Gründe dafür. Denn im Winter lagen die Innviertler noch sechs Punkte zurück.

„Und wir waren in der Tordifferenz zwölf Tore hinten, sind jetzt acht vorne, haben also 20 mehr geschossen.“ Der Grund: „Wir haben taktisch etwas verändert.“ In diesen Überlegungen spielt Winter-Zugang Marco Grüll von Westligist St. Johann eine nicht unwesentliche Rolle. Der Flügelflitzer erzielte Freitag sein sechstes Tor, war an der Hälfte (!) aller Ried-Goals im Frühjahr beteiligt. „Für mich ist es schwer einzuschätzen, warum er erst mit 20 Jahren den Sprung ins Profigeschäft gewagt hat. Er ist von der Motorik und Biologie ein extrem guter Sportler“, meinte „Baumi“, der mit Ried weiter ungeschlagen ist (sechs Siege, drei Remis).

Freitag war mit dem Gasteiner Arne Ammerer („Super Athlet, super Einstellung“) ein zweiter Salzburger als Ersatz für Marcel Ziegl in der Stammelf dabei, mit Constantin Reiner ein dritter auf der Bank. Und vielleicht dockt im Betreuerstab noch einer an. Anifs Fitnesscoach Andi Berktold dürfte auf einer internen Liste weit oben stehen. „Baumi“ dazu: „Sehr interessanter Mann.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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