Der zuständige Sozial-Landesrat Gerhard Reheis (SP) sagt zum Grund für die Einrichtung der Stelle: "Mir liegt am Herzen, dass eine gemeinsame Aufarbeitung in jedem einzelnen Fall stattfindet." Psychologisch geschulte Mitarbeiter werden die Anrufe entgegen nehmen und Mails beantworten.
Reheis will "Licht in dieses dunkle Kapitel bringen, um den Opfern von damals beizustehen und für die Zukunft solchen verabscheuungswürdigen Vergehen an Kindern und Jugendlichen vorzubeugen". Die Meldestelle richtet sich sowohl an Opfer von körperlicher Gewalt als auch an Opfer möglichen sexuellen Missbrauchs.
Scheuer: "Hirtenbrief auch auf Tirol anzuwenden"
Innsbrucks Diözesanbischof Manfred Scheuer nahm indessen zum Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. Stellung, mit dem dieser auf den Missbrauchsskandal reagierte: "Auch wenn der Brief an die Katholiken in Irland gerichtet ist, sind weite Passagen auch auf Tirol anzuwenden." Scheuer sieht die klaren Worte des Papstes als positives Zeichen der Veränderung.
Kronen Zeitung
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