19.04.2019 08:22 |

Basketball

Aufstieg bei Ligareform wohl Luftschloss

Nein, zufrieden sieht anders aus. Dennoch haben die Basket-Boys der BBU am Samstag (18.30, Alpenstraße) zum Saison-Kehraus die Chance, das Playdown als Erster zu beenden.

Zumindest kann man Erster werden,wenn man Deutsch-Wagram mit Ex-Kollege Reichle biegt, zugleich KOS Celovec daheim Eisenstadt schlägt. „Realistisch“, nennt das BBU-Obmann Dusko Stojakovic. „Wir wollen unseren Fans einen schönen Abschied bieten.“ Obwohl die Mitchell-Crew das Playoff verpasst, so nur das Minimalziel Relegationsvermeidung erreicht hat.

Zuletzt ließ Neo-Verbandsboss Martens aufhorchen, der die Bundesliga reformieren, dem Sport in Österreich Auftrieb verleihen will. Dazu würden auch Teams westlich von Wels gehören. Salzburg? „Man muss sich anhören, was die Liga sagt“, erklärt Stojakovic. Doch: Vorgaben durch TV und FIBA entlarven den Erstliga-Traum als Luftschloss. In der Alpenstraße müsste neben passendem Parkett mit Markierung noch an der Beleuchtung und den Körben gearbeitet werden. Was finanziell im sechsstelligen Bereich liegt. „Es gab Gespräche mit der Stadt, aber die Modernisierung wurde vorerst auf Eis gelegt.“ Ein Dauer-Exil bei Kooperationspartner Wels ist hingegen kein Thema.

Ob man mit Wels weiterkooperiert, ist ebenso offen wie die meisten Kaderfragen. Einzig fix: Topscorer Guillermo Sanchez bleibt. Er ist in Salzburg Basisstützpunkttrainer, zudem Assistenzcoach des U18-Nationalteams. Trainersohn Adrian Mitchell dürfte indes nur schwer zu halten sein. „Bei dem Talent muss er fast in die Bundesliga drängen“, bestätigt Stojakovic.

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer
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