Die Männer hätten bei der Einvernahme ihre ursprünglichen Darstellungen aufrechterhalten, bestätigte Gerhard Sedlacek, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, am Donnerstag. Bei dem Überfall am 11. Dezember soll der Lkw laut Aussagen der Lenker auf der Westautobahn in der Nähe von St. Pölten von falschen Polizisten mittels Anhaltekellen auf einen Parkplatz gelotst und dort gekapert worden sein.
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Acht Täter sollen mit dem Lastwagen nach Oberösterreich gefahren sein, dort rund 4.500 Mobiltelefone auf zwei andere Fahrzeuge verladen und die beiden Ungarn auf der Ladefläche gefesselt zurückgelassen haben, bevor sie mit der Beute flüchteten.
Verdächtiger wurde mit Teil der Beute geschnappt
Noch am selben Tag wurden am burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf drei Slowaken (24, 25 und 27 Jahre) angehalten. Sie hatten 20 Nokia-Handys bei sich und gestanden, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, erklärten aber, dass der Raub eine mit den Ungarn abgemachte Sache gewesen sei. Das Trio wurde in Haft genommen.
Laut Sedlacek wird es gegen die Slowaken "demnächst" eine Anklage geben. Das könnte das bereits in den kommenden zwei Wochen geschehen. Was an jenem 11. Dezember tatsächlich geschah, wird in der Hauptverhandlung zu klären sein.
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