Mi, 22. Mai 2019
17.04.2019 07:00

Prozess in Innsbruck

Gefängnisstrafen für „Kriminaltouristen“

Sie sind wohl das, was man sich als „klassischen Kriminaltouristen“ vorstellt. Zwei angebliche Autohändler (27, 30) aus Georgien saßen am Dienstag in Innsbruck nach drei Einbrüchen in Tiroler Wohnungen vor Gericht. Aufmerksame Nachbarn sowie eine akribische Polizeiarbeit hatten das Duo überführt. Es hagelte Haftstrafen.

In Volders, Telfs und Patsch wurde im Vorjahr die Adventruhe von drei Familie massiv gestört. Zunächst Unbekannte hatten Tür oder Fenster aufgebrochen bzw. Glasscheiben eingeschlagen und zumindest in Telfs 600 Euro Beute gemacht.

Fußspuren am Tatort
„Wir waren nur auf der Durchreise und suchten lediglich ein Quartier, nachdem wir im Casino Geld verloren hatten“, erklärte der 27-Jährige. „Mit den Einbrüchen habe ich aber nichts am Hut.“ Und das, obwohl an einem Tatort Fußspuren von ihm gefunden wurden, ihn Zeugen beobachtet hatten und sein Handy an allen drei Tatorten eingeloggt war. Das im Pkw sichergestellte Werkzeug will er von einem Drogensüchtigen in Innsbruck geschenkt bekommen haben. Der Zweitangeklagte gab hingegen zu, in Telfs und Patsch eingebrochen zu haben. „Ich war alleine“, so der 30-Jährige.

„Absurde Rechtfertigungen“
Der Schöffensenat glaubte die „absurden Rechtfertigungen“ nicht. Urteile: 20 Monate Gefängnis für den vorbestraften 27-Jährigen (nicht rechtskräftig) und 18 Monate Haft, davon 12 Monate bedingt, für seinen unbescholtenen Komplizen.

Samuel Thurner
Samuel Thurner

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