16.04.2019 09:30 |

Klubhaus zerstört

Ferlacher Fußballer müssen in einer Ruine hausen

„Bitte warten!“, heißt es noch immer bei der DSG Ferlach. Seit dem Unwetter im Vorjahr, als das Dach des Vereinshauses weggerissen wurde, haust man immer noch in einer Ruine. Die Sportler haben weder Dusch- noch Umkleidemöglichkeiten.

Im Oktober 2018 hatten orkanartige Sturmböen das Dach des Klubhauses meterweit davongetragen. Seither sind die Fußballer sozusagen „dachlos“; sie können weder duschen noch sich umziehen. „Es ist eine einzige Katastrophe! Zum Training müssen wir mit der Trainingsbekleidung anreisen. Regnet es, dann geht es mit den nassen Sachen im Auto nachhause. Einzig bei den Meisterschaftsspielen können wir auf die Ferlacher Ballspielhalle ausweichen und dann mit den Autos zur Sportanlage zurückfahren“, berichtet DSG-Trainer Horst Seidl.

Wie lange es noch so weitergeht, weiß keiner. Gerüchten zufolge, soll es auch daran liegen, dass es in Ferlach noch immer zwei Fußballvereine - ATUS und DSG - gibt. Seit 15 Jahren diskutiert man über eine Fusionierung. Viele hoffen nun auf Bürgermeister und Sportreferent Ingo Appe. Als Übergangslösung wäre man schon mit einem Container für die Umkleiden und Duschen zufrieden. Mit dem Nachwuchs wird zur Zeit in St. Margareten/Ros. und Zell gespielt.

Hermann Sobe, Kärntner Krone

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