Rapid hat vor dem Duell am Samstag in Graz die Kurve gekratzt und mit dem (heiß diskutierten) 2:0 gegen die Austria den ersten Sieg im Frühjahr eingefahren. Angst und Schrecken verbreitete die Vorstellung des Rekordmeisters im schwarzen Lager aber nicht. Foda verkniff sich ein Urteil über das Derby, meinte nur: "Die Qualität leidet auch unter den Bodenverhältnissen, zudem geht es bei den Klubs um sehr viel, die Taktik steht jetzt im Vordergrund."
Keine Vorentscheidung im Kampf um die Europacup-Plätze fällt laut Foda in den nächsten fünf "Hammer-Runden". "Weil auch danach noch sieben Spiele zu absolvieren sind. Wir haben in den bisherigen fünf Runden viel Boden auf Rapid gut gemacht und die Austria überholt - es kann noch viel passieren." Nur nicht der Meistertitel. Foda: "Wenn du drei, vier Spiele gewinnst, bist du für viele plötzlich wieder ein Titelkandidat. Vor der Winterpause hat keiner von uns gesprochen, da waren wir das kleine Sturm Graz."
Zwei Maskenmänner
Die Hütteldorfer kommen vielleicht mit zwei "Maskenmännern" zum Hit: Neben Torjäger Jelavic könnte auch Stefan Kulovits zu einem Gesichtsschutz greifen - der Verteidiger erlitt einen offenen Nasenbeinbruch. Fix fehlen wird Keeper Helge Payer: starke Handentzündung, zwei Wochen Pause!
von Burghard Enzinger und Peter Linden, Kronen Zeitung
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