Vier Kandidaten:

Nach Fusionen kommt nun Tag der Wahrheit

In den Fusionsgemeinden St. Stefan-Afiesl und Helfenberg werden morgen, Sonntag, neue Bürgermeister gewählt. Seit Jahresbeginn leiten dort Regierungs-Kommissäre die Geschäfte. Während es in einer Gemeinde nur einen Anwärter auf das Amt gibt, stehen in der anderen gleich drei Kandidaten zur Wahl.

Im Bezirk Rohrbach ist seit dem 1. Jänner vieles anders, denn aus ursprünglich vier eigenständigen Gemeinden – St. Stefan am Walde, Afiesl, Helfenberg und Ahorn – wurden zu Jahresbeginn zwei. St. Stefan am Walde und Afiesl fusionierten zu St. Stefan-Afiesl und Helfenberg und Ahorn schlossen sich unter dem Namen Helfenberg zusammen. Davor wanderte noch die Ortschaft Waldhäuser von Afiesl nach Helfenberg – so weit, so kompliziert.

Geschäfte übernahmen bislang Regierungs-Kommisäre
Da die Amtsgeschäfte nach den Fusionen Regierungs-Kommissäre übernommen haben, werden morgen offiziell die neuen Orts-Oberhäupter gewählt.

Kandidaten in Helfenberg
In Helfenberg stellen sich gleich drei Kandidaten der Wahl: Josef Hintenberger (VP) will in der Gemeinde die traditionelle schwarze Mehrheit bewahren. Ihm sind vor allem die Erhaltung des Schulstandortes und die Ortsbildgestaltung ein Anliegen. Franz Holzmann (SP) geht für Rot in den Ring. Er sieht in der Betriebs-Ansiedlung, der günstigen Wohnraum-Schaffung und der Vereins-Förderung viel Gestaltungs-Spielraum. Für das blaue Wunder will Ulrike Wall (FP) sorgen. Ihr ist es wichtig, die Bürger mehr mitgestalten zu lassen und ehrenamtliche Projekte zu fördern (Tagesbetreuung, Senioren-Besuchsdienste).

Die Lage in St. Stefan-Afiesl
In St. Stefan-Afiesl gibt es mit Alfred Mayr (VP) nur einen Amts-Anwärter. Für ihn ist die Fusion ein Segen: „Sie bringt viele Vorteile, auch im Budget.“ Nicht seiner Meinung ist da FP-Listen-Anführer Hugo Anzinger - er wechselte aus Protest gegen die Fusion von Schwarz zu Blau.

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