Sa, 20. April 2019
04.04.2019 13:00

Im heurigen Jahr

In Tirol werden fast zwei Milliarden Euro verbaut

Bei der „Tiroler Bauvorschau“ analysieren Spitzenvertreter der Tiroler Bauwirtschaft aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Wohnbau, Hoch- und Tiefbau bzw. Tunnelbau und zeigen auf, welche politischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die „Konjunkturlokomotive Bauwirtschaft“ weiter zu befeuern. Das Tiroler Baubudget beträgt heuer knapp zwei Milliarden Euro. Es ist das fünfte Jahr in Folge gestiegen!

Nach einem langen, schneereichen Winter herrscht in der Tiroler Baubranche mittlerweile bereits wieder Hochbetrieb. Welche Summen nehmen Bauherren des privaten und öffentlichen Sektors für Neubauten und Sanierungen in die Hand? Eine Antwort darauf gibt die „Tiroler Bauvorschau“, die auf Angaben von 128 Auftraggebern und 167 Auftragnehmern sowie Hochrechnungen basiert.

Ein Plus wird prognostiziert
Im vergangenen Jahr betrug das Tiroler Baubudget 1,798 Milliarden Euro, heuer sind 1,933 Milliarden prognostiziert, das ist ein Plus um 7,5 Prozentpunkte. Der größte Teil, nämlich 1,4 Milliarden, entfällt auf die Bauwirtschaft, auf Haus- und Anlagentechnik weitere 472 Millionen Euro.

„Rund 7 von 10 Unternehmen bezeichnen die aktuelle Geschäftslage des eigenen Unternehmens mit Sehr Gut bis Gut. Für mehr als ein Viertel der Unternehmungen ist die aktuelle Geschäftslage befriedigend“, erläuterten gestern Manfred Lechner, Sprecher der Bauindustrie und Innungsmeister Anton Rieder die aktuellen Zahlen.

Bei „Zeugnisverteilung“ wird Note 2,4 vergeben
Als Prognose für den bauwirksamen Produktionswert (Umsatz) erwarten 23,5 % eine Steigerung, 71,5 % schätzen, dass dieser gleichbleiben wird und nur 5 % sehen für 2019 einen Rückgang des Umsatzes ihres Unternehmens. „Das Stimmungsbild der Tiroler Bauwirtschaft nach dem Schulnotensystem wird mit 2,4 beurteilt und ist damit im Vergleich zum Vorjahr einen kleinen Schritt näher zum Gut gewandert“, so Rieder und Lechner unisono. Insgesamt ist also sehr viel Schwung in der Branche. Einzig leistungsbegrenzend: der Mangel an „Manpower“, sprich Lehrlinge, Facharbeiter und Techniker.

Der Wohnbau läuft auf stabil hohem Niveau mit fast 6000 Einheiten pro Jahr, davon 1500 gemeinnützig und 4500 privat, wobei nicht klar sei, wie hoch der Bedarf sei: „Valide Zahlen fehlen!“

Sichere Erreichbarkeit aller Landesteile steht für die Landesbaudirektion im Vordergrund, betonte auch Direktor Robert Müller. Die größten Brocken heuer sind die Anbindung Scheffau und die Umfahrung Fügen. Große Player seien auch ÖBB und Asfinag, die jeweils hohe Summen in die Instandhaltung investieren.

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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