19.03.2019 08:43 |

Schneeschmelze, Regen

Mehrere US-Staaten kämpfen gegen „epische“ Fluten

Mehrere US-Staaten im Mittleren Westen kämpfen derzeit gegen enorme Wassermassen, die im Zuge der Schneeschmelze und nach Starkregen zu massiven Überflutungen geführt haben. Am Montag waren weite Teile Nebraskas sowie Teile Iowas, Wisconsins und South Dakotas betroffen. Der Nationale Wetterdienst NWS sprach von „historischen“ Fluten. Diese haben bereits drei Menschenleben gefordert.

In Nebraska erreichten die Fluten an 17 Standorten Rekordwerte. Hunderte Wohnhäuser und Geschäfte wurden beschädigt. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Das Rote Kreuz richtete zehn Notunterkünfte für Betroffene ein. 54 Städte sowie vier Gebiete der Ureinwohner in dem Bundesstaat riefen den Notstand aus. In Iowa wurde für drei Dutzend Landkreise der Notstand ausgerufen. In Wisconsin wurden Straßen gesperrt, mehr als 200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

US-Präsident Donald Trump sprach am Montag von „verheerenden“ Fluten. Das Weiße Haus stehe in engem Kontakt mit den Behörden vor Ort.

Außergewöhnlicher Winter in den USA
In den USA war der heurige Winter ein sehr niederschlagsreicher. Aufgrund der niedrigen Temperaturen konnten in den letzten Tagen die Regenmassen nicht vom gefrorenen Boden aufgenommen werden. Dadurch kam es zu zahlreichen Hochwasser führenden Flüssen. Das Abfließen wurde noch zusätzlich von Eismassen blockiert, weshalb die Wassermassen an sehr vielen Stellen über die Ufer traten.

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