Fr, 19. April 2019
17.03.2019 11:44

Neues Uni-Zentrum

PMU forscht zum Gesundheitssystem

Wie sieht die medizinische Versorgung der Zukunft aus? Gibt es noch genug Ärzte am Land? Wann hilft „Wasser-Staub“ in Krimml? Kann Telemedizin Personalnot in der Pflege entschärfen? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das neue Public-Health-Zentrum an der PMU. Dazu gibt es auch einen Online-Studiengang.

Die Forschungen sollen vor allem auch für die Gesundheitspolitik in Salzburg eine wichtige Stütze sein. Ergebnisse werden regional ausgearbeitet. „Wenn Wien uns etwa auffordert, Unfall-Betten abzubauen, liefert ein wissenschaftlicher Background starke Argumente für mich“, so Landesvize Christian Stöckl (ÖVP).

Im Zentrum arbeiten die Institute für Allgemeinmedizin, Pharmazie und Pflegewissenschaft zusammen. Es gibt kein eigenes Budget, Mittel kommen aus den bestehenden Strukturen.

„Mit dieser Komplexität sind wir im deutschsprachigen Raum einzigartig“, betont Jürgen Osterbrink, Vorstand für Pflegewissenschaft. Ziel ist es, Unter-, Über- und Fehlversorgung zu vermeiden. Wie wichtig das Gebiet ist, unterstreichen Zahlen: Im Jahr 1990 lag die Zahl chronisch Kranker laut WHO noch unter 50 Prozent, 2020 soll der Anteil 70 Prozent ausmachen.

Erste Forschungen laufen schon: Die Begleitung von Diabetes-Patienten soll verbessert werden. Auch eine App wird entwickelt, die Menschen auf Gelenks-Operationen besser vorbereitet. Es soll keinen Nachteil aufgrund des Wohnortes geben.

Im April startet der neue Masterstudiengang Public Health, der online aufgebaut ist.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann

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