16.03.2019 09:45 |

Wintersport

Die Schallmauer durchbrochen

Dank Erfolgen in fünf unterschiedlichen Sparten in diesem Winter hält das Bundesland Salzburg bei über 600 Weltcupsiegen. Der erste Erfolg auf höchster Ebene gelang Annemarie Moser-Pröll 1970, der bislang letzte Mirjam Puchner beim Weltcup-Finale in Soldeu.

Mit 589 Erfolgen auf Weltcup-Ebene war Salzburg in die Saison gestartet. Schon vor den finalen Rennen in diesem Winter steht fest: Die 600er-Schallmauer ist durchbrochen! Und das, bevor Marcel Hirscher in Soldeu  nun seine Saisonerfolge zehn und elf anpeilt. Denn am Freitag wurde ihm der geerbte RTL-Sieg von Beaver Creek vom internationalen Sportgerichtshof CAS aberkannt und doch wieder Ursprungs-Sieger Stefan Luitz (D) zugesprochen.

Der Ski-Superstar war trotzdem wieder der größte „Sieg-Hamsterer“. In Abwesenheit der verletzten Anna Veith gesellte sich dank Mirjam Puchner Mittwoch in Andorra quasi in letzter Sekunde noch eine Alpin-Dame in die Sieger-Runde. Ihr Abfahrtstriumph war der 609 und bislang letzte für Salzburg. Der erste war übrigens auch einer Frau vorbehalten: Annemarie Moser-Prölls Premierenerfolg am 17. Jänner 1970 beim RTL in Marburg. Der erste Sieg eines Salzburger Herren gelang David Zwilling ein Jahr später – beim RTL-Triumph 13. März 1971 in Åre (Schweden).

Als Mehrfachsieger fielen in diesem Winter zwei Nordische ins Gewicht: Skispringer Stefan Kraft hält bei vier Einzel- und einem Teamsieg und hat noch zwei Wochenenden Zeit, diese Bilanz aufzubessern.

Das kann der Kombinierer Mario Seidl nach seinem bei der WM in Seefeld erlittenen Kreuzbandeinriss nicht mehr: Der Pongauer gewann aber heuer seine ersten zwei Weltcupbewerbe.

In die Siegerliste, in die Erfolge der Behindertensportler nicht eingearbeitet sind, trugen sich zudem die Snowboarder Andi Prommegger und Claudia Riegler sowie Speedski-Ass Manuel Kramer ein – insgesamt fünf verschiedene Sparten. Nur bei den Biathleten Eder, Eberhard und Co. reichte es (noch) nicht für ganz oben. Sie haben nach der WM in Östersund aber beim Weltcup-Finale in Oslo noch die Chance.

Herbert Struber
Herbert Struber

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