Oft und oft flimmerte die Zeitlupenwiederholung vom 5:3 über die TV-Schirme – der KAC hat Glück gehabt: Denn viele Schiris hätten eine Attacke von Dieter Kalt an Rebek wohl gepfiffen. Diesmal blieb die Pfeife stumm, Dieter schickte Schneider auf die Reise, und der KAC-Crack sorgte mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung. Es war ein phänomenaler Abend des KAC.
Kurios: Die ersten Strafen für Craig und Wilson gab es schon vor Beginn, dann zappelte der erste Bullen-Schuss im Netz. Siklenka hatte abgezogen (3.). Bisher hatte immer das Team gewonnen, das 1:0 in Führung ging – am Donnerstag aber nicht.
Dieter Kalt glich aus, plötzlich standen die Rotjacken 106 Sekunden mit zwei Mann mehr am Eis und schwupps stellte Schneider auf 2:1. Während der KAC um jedes Tor kämpfen musste, schlug es bei Salzburg ohne viel Mühe ein. Erst kochte Thomas "Dago" Koch sein Ex-Team ein: Tommy bereitete sowohl das 2:2 als auch das 3:2 im Powerplay (19.) vor.
Doch ab dem zweiten Drittel regierte nur mehr der KAC. Jeff Shantz traf alsbald zum Ausgleich. Und Jeff Tory, der zuvor schon drei Assists gab, erzielte 17 Sekunden vor der Drittelpause in Überzahl das 4:3. Ein wichtiges Tor, die Arena kochte.
Schneider sorgte dann für den K.-o.-Schlag. "Unser Team wird immer kleiner, ich weiß gar nicht, woher wir die Kräfte nahmen", fragte sich Andy nach dem Spiel. Steigt der KAC am Sonntag auf, wartet im Halbfinale Linz.
von Christian Tragner ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at
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