Di, 19. März 2019
13.03.2019 12:00

Weltnierentag:

Wie man seine Nieren am besten gesund hält

„Viele Menschen wissen nicht, dass sie an Bluthochdruck leiden und ihre Nieren damit massiv schädigen“, nimmt Erich Pohanka, Nierenspezialist am Linzer Kepler Uniklinikum, den Welttag der Niere am 14. März als Anlass zur Warnung. Rund 4600 Patienten müssen österreichweit lebenslang zur Dialyse. Aber muss es wirklich so weit kommen?

Bluthochdruck und Diabetes sind die Hauptursachen für Nierenerkrankungen – für Spezialist Erich Pohanka ist Früherkennung das wichtigste, nur so kann ein Fortschreiten verhindert werden: „Nierenversagen ist weltweit die sechsthäufigste Todesursache – ich rate jedem, zur Vorsorge bei einer Gesundenuntersuchung. Niereninsuffizienz ist eine schleichende Erkrankung, die oft erst spät bemerkt wird.“

„Normalen Blutdruck zu haben war ungewohnt“
Auch Rudolf Brettbacher (59) hatte lange Probleme mit Blutzucker und Blutdruck, als sein Gesundheitszustand immer schlechter wurde, bekam er im Jahr 2000 eine neue Niere sowie eine Bauchspeicheldrüse: „Erst mit der neuen Niere habe ich gemerkt, wie sich normaler Blutdruck eigentlich anfühlt und wie phänomenal Nieren arbeiten.“

Sechs goldene Regeln der Nierengesundheit
Jeder kann selbst dazu beitragen, seine Nieren gesund zu halten – hier gibt’s sechs wichtige Tipps:

  • Körperlich fit und aktiv bleiben: Regelmäßiger Sport senkt den Blutdruck und schont damit die Nieren.
  • Kontrolle des Blutzuckers: Jeder zweite Diabetiker bekommt später eine chronische Nierenerkrankung. Früherkennung ist besonders wichtig - eine rechtzeitige Reaktion kann Schäden verhindern.
  • Körpergewicht kontrollieren und gesund essen: Übergewicht ab einem Body-Mass-Index von 30 ist einer der drei großen „Nieren-Killer“. Die Salzzufuhr sollte auf fünf bis sechs Gramm pro Tag reduziert werden (etwa ein Teelöffel).
  • Rauchen ist gefährlich: Zigarettenrauch schadet den Gefäßen und damit auch den Nieren. Das Risiko für Nierenkrebs ist bei Rauchern um 50 Prozent erhöht.
  • AusreichendFlüssigkeit: Es sollten 1,5 Liter oder sechs Gläser Wasser pro Tag getrunken werden. Damit wird den Nieren geholfen Salze, Harnstoffe und toxische Substanzen leichter auszuscheiden.
  • Schmerzmittel: Entzündungshemmende Schmerzmittel können bei unkontrollierter und regelmäßiger Einnahme die Nieren schädigen.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Islamisten, Neonazis
Katia Wagner: Terror - was dürfen die Medien?
Video Show Brennpunkt
Fußballer des Jahres
Arnautovic selbstbewusst: „Es gibt keine Krise!“
Fußball International
Vor dem CAS
Financial Fairplay: PSG „gewinnt“ gegen UEFA!
Fußball International
„Alte Liebe zu Altach“
Neuer Altach-Trainer Pastoor setzt auf Kontinuität
Fußball National
Verspannungen lindern
Gassigehen gegen Kreuzweh
Gesund & Fit
Sturms Skandalboy
Wegen Zechtour? Holland-Klub wirft Avdijaj raus
Fußball International
Zuletzt Besucherrekord
Familypark St. Margarethen soll verkauft werden
Burgenland

Newsletter