Er liebte sein Motorrad, verbrachte die Zeit gerne in den Bergen - in der Nacht auf Mittwoch wurde Christoph H. (22) aus Schörfling in Oberösterreich plötzlich aus dem Leben gerissen. Er krachte in Aurach am Hongar mit seinem Pkw frontal in das Auto eines Lenzingers (25) - trotz sogenannter Crash-Rettung verstarb er noch an der Unfallstelle.
„Beim Eintreffen am Unfallort haben wir sofort mit einer ,Crash-Rettung‘ begonnen. Das bedeutet, dass wir keine Rücksicht mehr auf das Auto genommen, sondern einfach das Dach weggestemmt haben, um das Leben des Lenkers vielleicht doch noch zu retten“, erzählt Martin Schneeberger, Kommandant der Feuerwehr Aurach am Hongar. Doch für den erst 22-jährigen Christoph H. kam jede Hilfe zu spät, der 25-Jährige aus Lenzing im anderen Auto überlebte schwer verletzt.
Sachverständiger soll Unfallhergang klären
Der folgenschwere Zusammenstoß hatte sich am Mittwoch um 21.30 Uhr auf der Schörflinger Landesstraße in Aurach/H. ereignet. Die Autos prallten mit so einer Wucht zusammen, dass sie in ein angrenzendes Feld geschleudert und völlig zerstört wurden. Wieso es zur Kollision kam, ist unklar. Die Fahrzeuge wurden vorläufig sichergestellt, ein Sachverständiger soll nun den Unfallhergang klären.
Christoph Gantner und Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung
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