26.000 Kubikmeter werden pro Tag auf nahe gelegene Deponien transportiert. "Weitere 15.000 müssen noch weg, bevor wir uns um den Fluss kümmern können. Wir fürchten, dass die Mauer des Radwegs neu aufgebaut werden muss", erklärt Harald Haider, Chef des Bezirksbauamtes Lienz. Am Donnerstag hat das Bundesheer begonnen, eine Behelfsbrücke zu errichten.
Ab Freitag wird der Abschnitt einspurig befahrbar sein. "Die zweite Spur brauchen wir für die Arbeiten", so Haider. Der Radweg bleibt allerdings sicher das ganze Jahr gesperrt. "Für den Sommertourismus eine Katastrophe, wenn die italienischen Radler ausbleiben", ist Franz Theurl, Osttirols Tourismus-Chef besorgt.
Die Sicherung des Hanges kann noch etliche Monate oder sogar länger dauern. Auch die Frage der Kosten und der Finanzierung ist noch nicht geklärt.
von Martina Holzer, "Kärntner Krone"
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