Schwelbrand

Feuer aus dem „Untergrund“

Niederösterreich
24.02.2019 13:32
Porträt von krone.at
Von krone.at

Da wurde einer Hausbesitzerin in Guntramsdorf im Bezirk Mödling beinahe der Boden unter den Füßen zu heiß - und das im wahrsten Sinne. Nach Schweißarbeiten beim Umbau merkte die Frau tags darauf Rauchgeruch. Die alarmierte Feuerwehr stieß auf schwelende Glutnester unter den Bodenbrettern: Brandgefährlich!

Geschweißt wurde bei den Umbauarbeiten in einem Wohnhaus in der Guntramsdorfer Josefigasse. Als die Besitzerin am nächsten Vormittag die Baustelle inspizierte, stieg ihr Brandgeruch in die Nase. Sofort schlug die Frau bei der örtlichen Feuerwehr Alarm. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort in jenem Zimmer, in dem am Tag zuvor gewerkt worden war, leichte Rauchentwicklung fest. Wenig später zogen bereits dichtere Schwaden durch den Raum. Bei den erfahrenen Feuerwehrmännern schrillten sofort alle Alarmglocken.

Zu Recht: Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle im Fußboden aufgespürt. „Die schwelenden Glutnester hatten sich bereits unter den Brettern ausgebreitet“, heißt es. Nach knapp zwei Stunden waren sie alle abgelöscht.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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