85 Tage Hungerstreik
Kuba: Prominenter politischer Häftling gestorben
Zapatas Tod sei "eine große Tragödie für seine Familie und eine sehr schlechte Nachricht für alle Menschenrechtsbewegungen, aber auch für die Regierung, die den politischen Preis für diesen Tod zahlen muss", sagte Elizardo Sánchez, der Vorsitzende der Kommission.
"Vorsätzlicher Mord"
Es handele sich um "vorsätzlichen Mord", weil die Behörden dem Dissidenten zu lange ärztliche Hilfe vorenthalten hätten. Zapata war vergangene Woche aus einem Gefängnis in Camaguey im Landesinneren nach Havanna gebracht worden.
Zu 18 Jahren Haft verurteilt
Der Kommission zufolge war der Bürgerrechtler Zapata 2003 wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. In Kuba sitzen derzeit rund 200 politische Häftlinge im Gefängnis. Die kubanische Regierung sieht die Dissidenten als Agenten oder Söldner im Dienst der USA an. Die von Sánchez geleitete Kommission ist offiziell verboten, wird aber von der kubanischen Regierung toleriert.
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