15.02.2019 10:12 |

Kaltverpflegung

US-Marines essen Skorpione und trinken Kobra-Blut!

Wie überlebt man unter extremen Bedingungen ohne Trinkwasser im Dschungel? Diese Frage wurde im Zuge einer großen gemeinsamen Militärübung der US-Marines mit den thailändischen Streitkräften und den Armeen zahlreicher weiterer asiatischer Staaten, die noch bis 23. Februar abgehalten wird, nicht nur theoretisch beantwortet, sondern auch praktisch erprobt. Was für die südostasiatischen Spezialkräfte bereits als natürliche Kaltverpflegung bekannt ist, durften nun US-Soldaten kosten: Kobra-Blut, Skorpione und andere Insekten bzw. Blätter und Früchte des Urwalds. Die ungewöhnlichen „Delikatessen“ verlangten auch dem Hartgesottensten einiges an Überwindung ab, wie man anhand der zahlreichen Aufnahmen sieht.

Die Aufnahmen erinnern zum Teil an Aufnahmerituale oder auch an das „Dschungelcamp“ auf RTL. Nur handelt es sich hierbei nicht um Prominente, die am Ende die Dschungelkrone aufgesetzt bekommen, wenn sie alle Prüfungen überstehen. Hier geht es um beinhartes Überlebenstraining.

„Das Blut schmeckt nach Fisch“
Und wie schmeckt das Blut einer Kobra? Laut Medienberichten behaupteten mehrere Marines, dass es einen fischähnlichen Geschmack habe. Neben Blut, das als Wasserersatz dienen soll, wurden die US-Truppen auch darin unterrichtet, wie man sicher giftige Spinnen und Skorpione verspeist. Zudem wurden auch Pflanzen getestet.

Rund 4500 Soldaten der US-Streitkräfte trainieren derzeit in Thailand gemeinsam mit Soldaten bzw. Beobachtern aus 29 anderen Staaten - vorwiegend aus Südostasien. Bei „Cobra Gold“ handelt es sich um die größte Militärübung der USA in Asien. Neben Kampfszenarien werden laut dem Pentagon auch humanitäre Hilfe und Assistenzeinsätze nach Naturkatastrophen geprobt.

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