Gesundheitstelefon:

46.000 Patienten holten sich medizinische Tipps

Niederösterreich
03.02.2019 14:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Um Spitalsambulanzen und Arztpraxen zu entlasten (siehe dazu „Brennpunkt“ auf den Seiten 12/13) wurde in Niederösterreich vor eineinhalb Jahren das Projekt „Gesundheitstelefon“ gestartet. Unter  1450 gibt es Beratung bei kleineren Wehwehchen. Nach erfolgreichem Test wird die Hotline auf ganz Österreich erweitert.

„In Niederösterreich erdacht, für Österreich gemacht“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Denn das heimische Fachwissen, das seit April 2017 in das Projekt „Gesundheitstelefon“ geflossen ist, kommt nun auch allen anderen Bundesländern zugute. Unter  1450 geben besonders geschulte Krankenpflegefachkräfte Tipps, was bei akuten Leiden zu unternehmen ist. „

Entpuppt sich ein Problem als zu ernst, wird sofort zu den entsprechenden Notrufen weiterverbunden“, erklärt Gesundheitslandesrat Martin Eichtinger. Mehr als 46.000 medizinische Telefonberatungen fanden in der Testphase statt, jetzt soll das Personal auf bis zu 25 Fachleute aufgestockt werden.

Krone Zeitung

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