Mount St. Helens
Unvorsichtiger Wanderer bei Sturz in Vulkan getötet
Ausland
17.02.2010 08:24
Ein Wanderer hat den Sturz in den Krater des Vulkans Mount St. Helens in den USA nicht überlebt. Wie der Sender CNN berichtete, wurde die Leiche des 52-jährigen Bergsteigers am Dienstagnachmittag per Hubschrauber aus dem Krater geborgen. Nach erfolgreicher Besteigung des Vulkans hatte der Mann am Kraterrand für ein Foto posiert. Dabei brach die Schneedecke unter ihm ein und er stürzte vor den Augen seines Begleiters mehr als 500 Meter in die Tiefe.
Eine sofortige Rettungsaktion musste bei starkem Wind und anbrechender Dunkelheit abgebrochen werden. Am Dienstagmorgen behinderte dann dichter Nebel die Retter. Der Bergsteiger war nach Angaben der "Los Angeles Times" recht erfahren und soll den Vulkan bereits 68 Mal bestiegen haben.
Der Gipfel von Mount St. Helens war im Mai 1980 in einer riesigen Explosion in die Luft geflogen. Der Berg schrumpfte um 400 Meter auf eine Höhe von 2.549 Meter zusammen. 57 Menschen kamen damals ums Leben. Die Aschewolke wanderte in 15 Tagen rund um den Globus.
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