Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass die Biber aus Slowenien nach Kärnten gekommen sind. Bernhard Gutleb von der Naturschutzabteilung des Landes bezweifelt das jedoch: "Bis vor drei Jahren gab es keine Biber in Slowenien. Die jetzt dort leben, kommen aus Kärnten."
Viele Experten sind sicher: "Bei uns wurden um das Jahr 2000 mehrere Exemplare ausgesetzt." Vorher war der Biber ja bekanntlich ausgerottet: "Die Kirche hatte ihn im Mittelalter zum Fisch erklärt, um den eintönigen Fastenspeiseplan etwas aufzupeppen."
Die scheuen und nachtaktiven Tiere leben gerne an Flüssen. Gutleb: "An der Glan, an der Sattnitz oder auch in der Nähe des Stausees in Neudenstein. Einer wird allerdings oft im Wörther See gesichtet.
An den größeren Flüssen, wie etwa an der Drau, brauchen die Tiere keine Dämme, um sich vor Räubern zu schützen. "Sie graben unter Wasser Röhren in die Uferböschungen, um dort dann oberhalb des Wasserspiegels Höhlen zu errichten." Neben Wipfeln, Rinde und Pflanzen ernähren sich die Tierchen auch gerne von Maiskolben.
"Kärntner Krone"
Symbolbild
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