Die Idee zum "Knöpfel-Marathon" - in Vorarlberg heißen die Käsespätzle ja "Käsknöpfle" - hatte Küchenchef Jürgen Küng: "Wir haben keine vergleichbare Veranstaltung gefunden - da haben wir gedacht, das machen wir als Allererste", erzählte der Koch wenige Tage vor dem Weltrekordversuch. Dabei wird die Verewigung im Guinness-Buch einige Anstrengung erfordern. Vom Anrühren des Teigs über die Herstellung der Spätzle bis hin zur permanenten Verfeinerung der Käsemischung, alles geht von Hand.
750 Kilo Käse
Allein die Größenordnung der benötigten Zutaten lässt die Dimension des Vorhabens erahnen: Nach Angaben von Küng wird das Quartett 150 Kilogramm Dinkel-Mehl, etwa 1.500 Eier, 150 Kilogramm Zwiebeln und rund eine dreiviertel Tonne Käse verarbeiten. "Unser Ziel ist es, 3.000 Portionen zuzubereiten", gab sich Küng ehrgeizig. "Damit es allen schmeckt, kommen nur Ländle-Produkte zum Einsatz. Da geht Qualität vor Quantität", versprach der Küchenchef. Als Beilage wurde die Variante "Apfelmus" gewählt - Käsespätzle werden im Ländle üblicherweise entweder mit Apfelmus oder mit Kartoffelsalat serviert.
In den Genuss der "Käsknöpfle" zum Portionspreis von fünf Euro kommen aber nicht nur die "Gösserbräu"-Gäste, sondern auch die Personen im öffentlichen Dienst. "In den Nachtstunden werden wir Bedienstete von Spitälern, Polizeiinspektionen, des Roten Kreuzes und der Feuerwehr mit Käsespätzle beliefern", kündigte der Küchenchef an.
Wann gibt's den Gaumenschmaus?
Das Käsespätzle-Kochen beginnt am Faschingssamstag um 18.00 Uhr, 24 Stunden später soll der Weltrekord unter Dach und Fach sein. Um den Eintrag ins Guinness-Buch zu erhalten, müssen anschließend notariell beglaubigte Unterlagen nach London geschickt werden. Ein buntes Rahmenprogramm wird für ausgelassene Stimmung unter den Gästen sorgen und so den Köchen das Durchhalten erleichtern.
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