Beispielsweise gebe es die Möglichkeit einer "Fernauslösung" durch Pistenfahrzeuge. Dabei könne nicht exakt rekonstruiert werden, wer, wann Verursacher des Schneebrettes gewesen sei. Auch das Phänomen der sogenannten "post controlled avalanches" sei als mögliche Ursache denkbar.
"Das sind zum Beispiel Lawinen, die viel später nach einer Sprengung abgehen", erklärte Gabl. Es habe schon Fälle gegeben, bei denen Lawinen erst Tage später abgegangen seien.
Gabl gab zudem zu bedenken, dass mit durchschnittlich 90 Verunglückten pro Saison vergleichsweise mehr Bergwanderer als Lawinenopfer in Österreichs Bergen ums Leben kommen. "Trotzdem kommt niemand auf die Idee, das Wandern zu verbieten", argumentierte er.
Gabl plädiert in diesem Bereich für einheitliche europäische Standards aber nicht für gesetzliche Regelungen. Freizeitaktivitäten gesetzlich regeln zu wollen, sei
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