16.01.2019 15:00 |

Bewegende Geschichte

Helfer mit Herz: „Ich war selbst ein Kindersoldat“

Vom bewaffneten Buben zum beherzten Helfer - Angelo Mathuch marschierte einst als Siebenjähriger mit Kalaschnikow inmitten 30.000 anderer Kindersoldaten quer durch Afrika. Jetzt will er andere Kinder vor diesem Wahnsinn bewahren.

Das Aufnahmeritual ist leicht erklärt, aber nicht begreiflich! Die Streitkräfte des Südsudan (SPLA) nahmen während der Bürgerkriegswirren auf dem Schwarzen Kontinent Mitte der Achtzigerjahre alle auf, die mit einer umgehängten und geladenen, rund fünf Kilo schweren Kalaschnikow AK47 laufen konnten! „Ich war auch einer von den Kindersoldaten“, sagte Angelo Mathuch (37) am Dienstag im Gespräch mit der „Krone“ in Wien und schaute zu Boden.

„Ich wollte mein Dorf verteidigen“
„Ich wollte als Siebenjähriger mein Dorf verteidigen, vor bewaffneten Eindringlingen, die alles niederbrannten, mordeten und Frauen vergewaltigten“ - doch nach einem dreimonatigen Fußmarsch kam er erst in ein Flüchtlingscamp in Kenia, wo er lesen und schreiben lernte, und danach mithilfe eines Programms in die USA - nach einem Uni-Abschluss dort kehrte er zurück. Als World-Vision-Helfer will er Kindern im Südsudan jetzt ein besseres Leben ermöglichen.

Am Montag, 21. Jänner, um 18.30 Uhr erzählt Angelo Mathuch seine Lebensgeschichte im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz in Wien. Anmeldung unter: info@worldvision.at

Matthias Lassnig, Kronen Zeitung

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