Hochschul-Ausbildung

Kommt bald Bachelor für die Feuerwehren?

„Wer die Ausbildung zum Feuerwehr-Kommandanten macht, hat ähnlich viel Aufwand, als würde er studieren.“ Verantwortliche von Landes-Feuerwehrwehrverband, Landespolitik und Pädagogischer Hochschule sind sich einig: Die Feuerwehrausbildung sollte besser ins österreichische Bildungssystem integriert werden.

„Sicherheit ist eine Gemeinschaftssache und muss Teil der politischen und gesellschaftlichen Bildung sein“, so Wolfgang Kronsteiner, Landes-Feuerwehrkommandant. Aus diesem Grund haben Feuerwehr und Pädagogische Hochschule beschlossen, künftig zusammenzuarbeiten. Der Plan: Die bereits vorhandene praktische Ausbildung des Feuerwehrwesens soll in das österreichische Bildungssystem integriert werden - Ausbildungslehrgänge und Abschlüsse bei der Feuerwehr sollen also in Zukunft den akademischen Anforderungen entsprechen.

Sicherheit als Teil der Lehrausbildung
Der erste Schritt der Kooperation ist die Ausbildung von zukünftigen Pädagogen: „Zielist eine qualitätsvolle Ausbildung künftiger Berufschullehrer im Bereich der Brand- und Katastrophenschutzerziehung. Die Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten, sich für ihre Tätigkeit als Lehrer Wissen anzueignen, um den Sinn und Zweck des Freiwilligenwesens in Zukunft besser zu vermitteln“, so Klaudia Lettmayr, Institutsleiterin Berufspädagogik der PH OÖ. Auch die Landespolitik unterstützt den Plan: „Die geplante Zusammenarbeit bringt eine Win-Win-Situation für alle“, so LH Thomas Stelzer.


Ein Studiengang für alle Interessierten?
„Dass sich jeder nach der Matura für ein Feuerwehr-Studium entscheiden kann, wäre der letzte Schritt, ist aber für mich durchaus denkbar“, sagt Koordinator Helmut Retzl.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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