10.01.2019 06:24 |

Wieder neue Sperren

Winter lässt das Land nicht los!

Der Schnee hat das Land weiterhin fest im Griff. Zahlreiche Dächer werden abgeschaufelt um unter der Last nicht einzubrechen, noch immer sind 350 Haushalte ohne Strom, viele Straßen und Schulen weiterhin gesperrt und Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Und auch die Lawinengefahr hat ihren Höhepunkt erreicht.

In Teilen von Salzburg gilt seit dem Mittwochnachmittag Lawinenwarnstufe 5 und damit die höchste Stufe. Wegen der Lawinengefahr sind auch weiterhin einige Hauptverkehrswege, wie etwa die B311 zwischen Weißbach und Saalfelden, der Dientener Sattel oder der Pass Lueg gesperrt. Vielerorts kämpft man verzweifelt gegen die Schneemassen, wie etwa in Faistenau. „Das letzte mal hatten wir 2006 ähnlich viel Schnee in so kurzer Zeit“, sagt Maria Scheiberbauer beim „Krone“-Lokalaugenschein. Kurz zuvor musste sie sich den Gang zu ihrer Haustüre freischaufeln – er ist mittlerweile zwei Meter hoch.

Schnee türmt sich mittlerweile meterhoch
In der gleichen Straße hat sich Katharina Kloiber wieder einmal zum Schneeschaufeln in die Einfahrt begeben. Meterhoch türmt sich der Schnee rund um den Eingang und die Garage. „Was soll man machen“, heißt es schon fast resignierend. Trotzdem bleibt die Faistenauerin positiv. Überall im Ort schaufeln die Leute die Schneemassen von den Dächern, wohl wissend, dass für die nächsten Tagen wieder eine ganze neue Menge angesagt ist.

Es sind nur die Spitzen der Kreuze sichtbar
Auch sonst herrscht reges Treiben auf den Straßen. Meist sind es aber Traktoren die die weiße Pracht auf noch halbwegs freie Flecken verfrachten, ansonsten ist es im Ort fast gespenstisch leer. Am Friedhof ragen gerade noch die Spitzen der Kreuze und Grabsteine heraus. Auch ein Stück weiter unten sind die beiden Schulen rund um in Weiß gehüllt. Die Schulwarte befreien gerade die Dächer vom Schnee, der sich darunter meterhoch auftürmt. Fast könnte man über den Haufen auf das Dach gelangen. Hier fand in den vergangenen Tagen kein Unterricht statt. Dieser soll aber heute, Donnerstag, wieder normal stattfinden. Im Flachgau kehrt langsam aber sicher wieder Alltag ein. Hintersee sollte am Abend wieder über die Hauptstraße erreichbar gewesen sein. „Wir hoffen nur, dass nicht allzuviel Schnee hinzukommt“, sagt Ortschef Paul Weißbacher.

Rußbach wurde um 17 Uhr abgeschnitten
Ab Mittwoch 15.15 Uhr war auch Ebenau und damit wieder das Wiestal von Hof aus erreichbar. Ab 17 Uhr war dann Rußbach von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz zuvor wurde noch eine Schwangere ins Krankenhaus gebracht.

Felix Roittner
Felix Roittner
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