06.01.2019 09:45 |

Teils große Probleme

Schnee! Nordtirol versinkt in der weißen Pracht

Die angekündigten Neuschneemassen sind eingetroffen. Sie verwandelten Nordtirol nicht nur in ein Winterwunderland, sondern verursachten auch große Probleme auf den Straßen. Staus auf den Hauptverkehrsrouten sorgten am Abreisesamstag für Behinderungen, vielfach herrschte Kettenpflicht. Straßen wurden gesperrt.

Nordtirol und die Landeshauptstadt versinken im Neuschnee. Die Räumkommandos der Straßenmeistereien standen am Samstag pausenlos im Einsatz, ganz Herr wurden sie den Schneemassen dennoch nicht. Es handelte sich beinahe um eine Sisyphosarbeit. Trotzdem gelang es, fast alle Verkehrsverbindungen im Land befahrbar zu halten. Zunächst war lediglich die B 169 zwischen Mayrhofen und Ginzling sowie der Gerlospass wegen Lawinengefahr gesperrt. Nachmittags reihten sich auch der Felbertauern und die Straße nach Hochfügen in diese Liste ein. Am Fernpass musste zeitweise für Räumung gesperrt werden.

Staus und Behinderungen
Die winterlichen Verkehrsverhältnisse sorgten zwar für Behinderungen, Staus und Verzögerungen, der befürchtete Kollaps gerade in den Seitentälern wie dem Zillertal wegen der Heimreise der Urlauber blieb zum Glück aber aus. Auf den schneeglatten Fahrbahnen ereigneten sich freilich zahlreiche Unfälle.

Vorsicht auf den Bergen
Die Experten des Lawinenwarndiensts stuften die Lawinengefahr am Samstagvormittag noch in weiten Teilen Nordtirols mit 3 (erhebliche Gefahr) ein, für den Nachmittag wurde sie jedoch in den Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen sowie in den Tauern mit „groß“ (Stufe 4) bewertet. Von einer Sperre wegen Lawinengefahr verschont blieb die Arlbergstrecke der ÖBB. Allerdings kam ein ICE am Samstag Vormittag zwischen Saalfelden und Hochfilzen aufgrund des Schnees nicht mehr weiter.

Lawinengefahr steigt
Für Sonntag erwartet Rudi Mair vom Tiroler Lawinenwarndienst einen Anstieg der Gefahr. „Ich denke, dass wir großflächig Stufe 4 haben werden“, sagt Mair. Von einer Katastrophensituation mit Stufe 5 ging er am Samstag jedoch noch nicht aus.

Riesige Neuschneemengen
Die größten Neuschneemengen bekamen bisher das Karwendel und Rofan, das hintere Zillertal sowie die Region um Kirchberg, Hochkössen und Hochfilzen ab. In Hochfilzen türmten sich die Schneemassen schon bis Samstagabend rund 130 Zentimeter hoch.

Für Sonntag werden weitere starke Schneefälle in Nordtirol erwartet.

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