Peronalmangel in Linz:

Uniklinik-Alarm auch von Intensiv-Pflegekräften!

Personalmangel, Mehrzeitleistung, Überbelastung, Unzufriedenheit - und schließlich „Nachlässigkeit bei der Arbeit - fehlende Konzentration“: Auch eine Situationsmeldung aus dem Med Campus III (Ex-AKH) vom Februar 2018 liest sich alarmierend. KUK-Geschäftsführerin Elgin Drda nimmt zu diesem Bereich Stellung.

Über „Hilferufe“ von Ärzten und Pflegekräften aus dem Bereich der ehemaligen Frauen- und Kinderklinik (Heute Med Campus IV) haben wir bereits berichtet. Siehe den Bericht über die Neugeborenen-Intensivstation (hier) und die Situation bei den Hebammen (hier).

28 Unterschriften auf „Hilferuf“
Auch das Pflege-Team der Operativen Intensivstation 3/Aufwachraum im Med Campus III (vormals AKH Linz) hat eine „Situationsdarstellung aufgrund besonderer Probleme und Belastungen“ abgegeben, am 22. Februar 2018 war das, 28 Unterschriften hat sie auf der letzten Seite. Was daraus geworden ist? „Status dem Betriebsrat unbekannt“, steht in jenem Mail des Zentralbetriebsrates an den KUK-Gesamtaufsichtsrat (und indirekt an die „OÖ-Krone“), das die aktuelle Debatte um Personalnöte im Kepler Uniklinikum ausgelöst hat.

Nachlässigkeit durch Überlastung
Diese Situationsmeldung bezieht sich auf die Zeit seit Mai 2016. Die Rede ist von Personalmangel, Mehrzeitleistung, erhöhter Arbeitsbelastung, aber auch von Spezialproblemen wie „kein möglicher Toilettengang“ an Wochenenden und Feiertagen. Auch „fehlende Konzentration durch Überbelastung“, „Nachlässigkeit bei der Arbeit“ und „Unzufriedenheit im gesamten Team“ werden dabei angesprochen.

„Seit Anfang 2018 sofort reagiert“
„Der gegenständliche Bereich ist anspruchsvoll, umfangreich und komplex, das ist unbestritten. Wenn Ausfälle durch Schwangerschaften oder Krankheiten entstehen, sind Mehrdienstleistungen notwendig“, teilt dazu KUK-Geschäftsführerin Elgin Drda der „Krone“ mit. „Seit Anfang 2018 wurde sofort reagiert und mit der Rekrutierung von Intensivschwestern/pflegern begonnen.“ Eine zusätzlich geschaffene Stelle soll den Nachtdienst entlasten.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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