"Krone": Frau Vizebürgermeisterin, in der Kärntner SP tobt ein heftiger Streit zwischen Gerhard Köfer und Helmut Manzenreiter, den beiden mächtigen Bürgermeistern. Was soll das?
Mathiaschitz: Das frage ich mich auch. Ich ersuche die beiden Herren mehr als eindringlich, sich an den Beschluss zu halten, dass wir eine parteiinterne Diskussion führen.
"Krone": Ist das angesichts dieses vergifteten Klimas überhaupt noch möglich?
Mathiaschitz: Es geht um die SPÖ, es geht um Kärnten, und nicht um einzelne Personen.
"Krone": Und der Zeitplan? Am 15. Februar soll das SP-Präsidium ja einen Nachfolger von Obmann Reinhart Rohr aus dem Hut zaubern.
Mathiaschitz: Ich bin zuversichtlich, dass das auch gelingen wird.
"Krone": Kann dieser Nachfolger auch Mathiaschitz heißen?
Mathiaschitz: Ich bin kein Thema!
"Krone": Können Sie sich einen Quereinsteiger vorstellen?
Mathiaschitz: Nein! Die SPÖ braucht jetzt jemanden, der das politische Geschäft beherrscht.
"Krone": Peter Kaiser sieht keinen Zeitdruck bei der Chefsuche?
Mathiaschitz: Dieser Meinung bin ich nicht. Viele Mitglieder fordern eine rasche Änderung an der Parteispitze.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone"
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